Erste Eindrücke vom Kaulenbachtal

Die Gegend rund um Cochem ist wunderschön. Beeindruckend sind die Zeugnisse der bergbaulichen Vergangenheit, wie zum Beispiel das Kaulenbachtal, wo früher Schiefer in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Derzeit werden diese Flächen maschinell und mit großem Aufwand gepflegt. Dies wäre mit Schafen einfacher zu bewerkstelligen.

Die Flächen rings um die Schieferhalden sind sehr mager und verfügen über einen großen Artenreichtum.

Hier wachsen mediterrane Kräuter wie Thymian und Wilder Dost. Dieser ist auch als Oregano bekannt. Die Schafe meiden ihn, weshalb er während der Blüte wunderschön zur Geltung kommt, was auch für die Nase ein Genuss ist. Häufig trifft man in solchen „Wildgärten“ Unmengen von Schmetterlingen an.

„Der Oregano bietet Nektar an, der bis zu 76 % Zucker enthalten kann. Eine Saftdecke aus Haaren bildet einen Schutz. Die Blüten werden besonders gern von Honigbienen besucht. Auch zahlreiche Schmetterlingsarten, wie zum Beispiel das Große Ochsenauge, der Schachbrettfalter oder das Kleine Wiesenvögelchen und Schwebfliegen stellen sich ein.“ wikipedia

 

Ohnehin arbeiten Bienen und Schafe sehr gut zusammen: Dort, wo Schafe grasen, steigt gemeinhin der Artenreichtum. Auch kommen viele Pflanzen zur Blüte, die von den Tieren wegen ihrer reichhaltigen ätherischen Öle gemieden werden.. Deshalb lohnt es sich, Honig vom Imker zu holen, der seine Völker in solchen Refugien stehen hat.

Auch als die Gruben noch aktiv waren, gab es dort kleine Wiederkäuer: Nicht umsonst nennt man eine Ziege auch „Bergmannskuh“.

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