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Wir holen Schafe an die Mosel.

Nachdem wir die Ausschreibung der Stiftung Natur- und Umwelt zum Aufbau eines Wanderschafprojektes im Kreis Cochem-Zell für uns entschieden haben, geht es nun – endlich – mit der konkreten Arbeit los.

Ziel des Projektes ist die Beweidung und Vernetzung von zahlreichen, über den gesamten Landkreis verteilten Biotopflächen. Diese sollen offen gehalten werden, um als Lebensort für seltene Tier- und Pflanzenarten zu dienen. Durch die Beweidung mit kleinen Wiederkäuern können wir dies gewährleisten. Genaueres könnt ihr hier nachlesen…

Hier im Kreis Cochem-Zell gibt es viele Flächen, die der Offenhaltung bedürfen.  Das sind ehemalige Weinberge, oft Steilstlagen, verwunschene Bachtäler oder auch alte Schieferbrüche. Diese Pflege maschinell vorzunehmen, ist teuer und nicht nachhaltig. Schafe dagegen schon. Hier könnt ihr weiterlesen, wenn ihr wissen wollt, wie es aussieht, wenn diese Flächen nicht gepflegt werden…

Schafe  sind dazu in der Lage, aus dem Gras und den Kräutern, die niemand sonst so verwerten kann wie Wiederkäuer, weitere Produkte herzustellen: Wärmende Wolle und schmackhaftes Fleisch. Eine Naturfaser, die ihresgleichen sucht. Und ein Fleisch, dessen Nachhaltigkeit in der Herstellung von keinem anderen Nutztier übertroffen wird. Darüber hinaus ist es mit seinem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren nicht nur ein lukullischer Hochgenuss, sondern im Vergleich zu anderen Fleischsorten auch Balsam für die Gesundheit.


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