Ein Winterbild aus Kaisersesch

Hüten im Schnee ist eine ganz große Freude für uns alle.

Die Schafe fressen bei dem Winter-Wetter, als ob es kein Morgen geben würde. Verbunden mit der Gewissheit, dass die Tage kurz sind derzeit – und das wissen die Schafe so etwas von genau – kennen sie nichts als arbeiten, arbeiten, arbeiten.

Wenn dann der Schnee fällt, dann stehen sie. Dann wird nicht mehr von links nachts rechts gerannt und geschaut, ob es vielleicht dort hinten in der Ecke noch etwas Besseres gibt, dann gehen die Köpfe runter und die Herde steht.

Ich könnte eins, zwei Stunden verschwinden, es würde wohl keinen Unterschied machen. Es sei denn, es kommt ein Gassigänger vorbei. Dann gehen sie diesem vielleicht hinterher.

Man braucht kaum die Hunde, man braucht kaum die Stimme zum Dirigieren, die Akustik ist ohnehin merkwürdig dumpf und so ist es vor allem eines: Still. Großartig.

Schnee an sich ist weitaus angenehmer als Regen, kennt man ja von sich selber. Zumindest treffe ich viel mehr Menschen im Schnee als an einem Regentag.

Ein weiterer Weinberg

In Treis beweiden wir seit diesem jahr einen weiteren Weinberg. Diese Brache wurde erst im letzten Jahr “ausgemacht”. Das bedeutet, wir kämpfen hier nicht gegen die Verbuschung, sondern starten in der Stunde Null sozusagen. Ich bin mal gespannt, wie sich diese Fläche entwickeln wird.